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Blockflötenunterricht

Die Blockflöte ist eine Längsflöte, die zur Gruppe der Holzblasinstrumente gehört. Zur Tonerzeugung enthält ihr Kopf einen hölzernen Block, der nur eine enge Spalte (Kernspalt) frei lässt.

Wegen der Form ihres Mundstücks zählt sie zu den Schnabelflöten.

 

In Europa etablierte sich die Blockflöte seit der Renaissance als ganze Instrumentenfamilie durch alle Tonlagen hindurch.

Der Tonumfang der einzelnen Blockflöten beträgt jeweils etwa zwei Oktaven. Moderne, neu entwickelte „harmonische Blockflöten“, erreichen einen Tonumfang von etwas mehr als drei Oktaven.

Heute gängig sind vor allem Sopranino- bis Bassblockflöte.

 

Blockflöten sind in der Regel dreiteilig und bestehen aus Kopfstück, Mittelstück und Fußstück.

Sopranino-, Sopran- und Altblockflöten werden auch zweiteilig gebaut, wobei das Mittel- und Fußstück in einem Stück gefertigt sind.

Alle drei Teile einer Blockflöte bilden zusammengesteckt eine Röhre, deren Bohrung vom Kopf- zum Fußstück je nach Instrumententypus zylindrisch oder umgekehrt konisch (also verjüngend) verläuft.

Blockflöten verfügen in der Regel über sieben Grifflöcher auf der Vorderseite sowie eines auf der Rückseite, welches auch als Überblasloch fungiert.

Zur Erzeugung von Tönen müssen anders als beispielsweise bei der Querflöte keine besonderen Techniken erlernt werden. Bereits durch einfaches Hineinblasen ist das Erzeugen eines Tones möglich.

 

Der Block wird wegen dessen hervorragenden Eigenschaften gegenüber Feuchtigkeit fast immer aus dem Holz der Virginia-Zeder (Juniperus virginiana), die strenggenommen keine Zeder ist, sondern zu den Wacholdergewächsen zählt. Der Korpus wird überwiegend aus hartem Holz gefertigt.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Blockfl%C3%B6te